1911 von Heinrich Tessenow in der ersten deutschen Gartenstadt bei Dresden als Ausbildungsstätte für rhythmische Gymnastik erbaut, wurde zwischen 1912 und 1914 zum Treffpunkt der europäischen Avantgarde.
Nach fast 55-jähriger militärischer Besatzung ist seit 1992 einer der wichtigsten Theaterbauten der klassischen Moderne für zeitgenössische Kunst geöffnet. Das denkmalgeschützte Gebäude bedarf dringender nutzungsgerechter Sanierung. Das Ineinanderspiel von Bau- und Kunstbetrieb macht den Ort zum Anziehungspunkt für zahlreiche Künstler, die auf dem Gelände leben und arbeiten.